Nationales Zentrum für Informationen und
Förderung des Tourismus Poiana Brasov (Schulerau)

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Über die Poiana Brasov (Schulerau)

Über die Poiana Brasov (Schulerau)

1.020 m

Meereshöhe, am Fuße des Postavarul Massivs (Schuler).


Die Zufahrt mit dem Fahrzeug erfolgt aus der Stadt Brasov (Kronstadt) oder mit dem städtischen Bus von der Livada Postei (Postwiese), und führt über eine Strecke von

12km

In dem Erholungsort, finden sie Unterkunftsplätze in 2, 3 und 4 Sterne Hotels und Pensionen. Der Erholungsort verfügt über komplexe Voraussetzungen für die Ausübung der Wintersporte: Skipisten, Seiltransportanlagen (Skilifte, Drahtseilbahnen und eine Gondelbahn).
In dem Erholungsort gibt es Skizentren in denen man Ausrüstungen für den Wintersport mieten kann, Fahrräder, Mopeds und andere Transportmittel, genutzt zu Vergnügungszwecken.
Orte welche besichtigt werden können im Postavarul Massiv (Schuler): die Pestera de Lapte (Milchtropfsteinhöhle), Pietrele lui Solomon (die Solomonfelsen), Muchia Cheii (Itvig Steilhang), der Tempel der Idole (Die Kirche der Heiden), die Reservation Tampa (Zinne). Die Strecke Poiana Brasov (Schulerau) – Cristianul Mare Spitze (Schulerspitze) wird von 2 Seilbahnen befahren, welche diese in 5-6 Minuten bewältigen.

Im Postavarul Massiv (Auf dem Schuler), wurde die erste Seilbahn im Jahre 1883 errichtet und der erste Skiwettbewerb aus Rumänien, hat hier im Jahre 1906 stattgefunden, wobei die ersten Skiläufer den Postavarul (Schuler) im Jahre 1895 bestiegen. Im Jahre 1951, haben die vorhandenen Ausstattungen die Organisierung der Universitären Winterspiele möglich gemacht.

Im Postavarul Massiv (Auf dem Schuler), wurde die erste Seilbahn im Jahre 1883 errichtet und der erste Skiwettbewerb aus Rumänien, hat hier im Jahre 1906 stattgefunden, wobei die ersten Skiläufer den Postavarul (Schuler) im Jahre 1895 bestiegen. Im Jahre 1951, haben die vorhandenen Ausstattungen die Organisierung der Universitären Winterspiele möglich gemacht.

z1Das Postavarul Gebirge
(Der Schuler)

Das Postavarul Gebirge (auf Deutsch Schuler, auf Ungarisch Kereszteny-havas) ist eine Gebirgsgruppe des Karpatenbogens und gehört der Gebirgskette der Ostkarpaten an. Gelegen zwischen der Landsenke von Brasov (Kronstadt) und dem nördlichen Abhang des Bucegi Gebirge, stellt das Postavarul Gebirge einen Anziehungspunkt dar, für den Reisenden der in Brasov ankommt. Umgeben von weiten Landsenken (die Landsenke von Brasov, Valea Timisului (das Tömöschtal), Valea Larga a Rasnoavei (die Rosenauer Klamm)), zeigt das Postavarul Gebirge dem Betrachter seinen höchsten Gipfel, dem Postavarul Gipfel (genannt volkstümlich “Postavaru”), mit einer Höhe von 1799 m, wo der bekannteste Wintersportort des Landes liegt – Poiana Brasov.

Der Name des Gebirges stammt vom Namen eines Schafhirten aus dem Wohnviertel Scheii Brasovului (das alte rumänische Wohnviertel aus Brasov) – Stoica Postavarul, dessen Sennhütte zu Beginn des XVIII. Jahrhunderts, auf den verborgenen Wiesen und Weiden der Abhänge des Massivs lag.
Im Archiv wurde eine Urkunde entdeckt in der die Sennhütte“Posztovarul sive Christianul” erscheint, was bedeutet dass der neue Eigentümer zu dem Zeitpunkt, Cristian war (P. Binder, 1973). Auf diese Art erklärt sich auch der Name Cristianul Mare, unter dem der Postavarul Gipfel bekannt ist (1799 m).

postavarul

z2Geschichte

Die Poiana (Schulerau) war seit ältesten Zeiten der Zielort der Wanderer und der Wintersportler. Der erste Vermerk in Unterlagen stammt aus dem Jahre 1427, im Kontext der Schafzucht, Tätigkeit welche hier entfaltet wurde.

Gegründet im Jahre 1895, begann die Poiana Brasov (Schulerau) dadurch, dass sie eine touristische Zone für die Stadt Brasov (Kronstadt) wurde. Das erste Bauwerk wurde hier im Jahre 1904 begonnen. Im Jahre 1906 wurde die Poiana Brasov (Schulerau) ein touristischer Skiort und es fand hier der erste Skiwettbewerb aus Rumänien statt.

Bis ungefähr dem Jahre 1950, hielt sich der Erholungsort in den Grenzen der natürlichen Gegebenheiten. Nur ein paar Villas oder Schutzhütten konnten hie und da gesichtet werden.

Im Jahre 1951, fanden in der Poiana Brasov (Schulerau), die Universitären Winterspiele statt. Bei dieser Gelegenheit, wird ein modernes Sporthotel eingeweiht und die erste Seilbahn – Poiana (Schulerau) – Postavarul (Schuler) – mit einer Länge von 2.150m.

Danach folgten andere und andere Gestaltungen und Ausrüstungen, welche die Poiana so gestaltet haben wie wir sie heute kennen.

Sich am Fuße des Postavarul Gebirge erstreckend, welches zur Kette der Südkarpaten gehört, liegt der Erholungsort Poiana Brasov (Schulerau), ein Schönheitsmodell.

z3Pflanzenwelt

Der Wald, bestehend aus Laubbäumen, Nadelbäumen und Mischwald, bedeckt fast die gesamte Fläche der Reservation, neben kleinen Wiesen- und Weidenflächen. Der Mutterboden ist komplex, die Vielfalt der Blumenarten bedecken vielfarbig die Wiesen und Weiden der Reservation. Von den bekanntesten Pflanzen finden wir hier: den wilden Flieder, den Frühlingskrokus, Hirtentasche, Walderdbeeren, Brombeeren, Himbeeren usw. Von den Pilzarten erwähnen wir: den Steinpilz, der Korallenpilz, der Pfifferling.

Zusammenstellung de Waldes:

  • Laubwälder, mit Arten wie zum Beispiel: Bergahorn, Eberesche, Roteiche, Birke, Weide, Zitterpappel, Erle, Esche, Weißbuche, Kirsche
  • Mischwälder von Buche, Tanne und Fichte
  • Nadelbäume: Tanne, Fichte, Föhre, Schwarze Föhre, Douglas, Wacholder, Lärche

Der Mutterboden besteht in den Laubwäldern aus: der Schlüsselblume, Lederblümchen, Lerchensporn, Vergissmeinnicht, Veilchen, Osterblumen und in den Nadelwäldern, aus: Sauerampfer, Farnkraut. Die seltenen und geschützten Pflanzen sind vertreten durch: den Rhododendron, Edelweiß, Gelber Enzian, Kresse, Weißer Efeu, spanische Wicke, Goldknöpfchen, Angelika, Kuhschelle, Schlüsselblume, Ligula.

z4Lage und Grenzen

Das Postavarul Gebirge (Schuler) besteht aus: dem Postavarul Massiv, dem Gebirge Poiana Brasovului und dem Predeal Gebirge, und die Postavarul Reservation besteht aus den ersten beiden Gebirgen.

Das Postavarul Massiv (Schuler) liegt im Nord-Osten, zwischen der Valea Cheii, Valea Timisului (Tömöschtal) und der Poiana Brasov. In der nord-östlichen Ecke des Kalksteinkammes der Muchia Cheii, erhebt sich die Postavarul (Schuler) Spitze (1799 m). Am süd-westlichen Ende der Muchia Cheii, hat die Natur die Cheile Rasnovului (Rosenauer Klamm) erschafft, mit steilen Wänden und wildem Anblick. Die westliche Wand, gerichtet gegen die Poiana Brasov, ist steiler und mit Skipisten vorgesehen. Im Süd-Osten des Postavarul Massivs entstand die Depresiunea Timisului (das Tömöschtal), mit sachten Gipfeln, welche abheben von der umgebenden Bergwelt. Valea Timisului (Das Tömöschtal) trennt das Postavarul Gebirge vom Piatra Mare Massiv (Hohenstein), dem es sehr ähnelt in Einzigartigkeiten der Landschaft.

Zu merken:
Meereshöhe der Stadt Brasov (Kronstadt): 550-650 m
Meereshöhe der Poiana Brasov (Schulerau): 950-1050 m
Meereshöhe des Postavarul (Schuler) Gipfels: 1799 m

z5Klima

Der Postavarul (Schler) Kamm misst durchschnittliche Jahrestemperaturen gelegen zwischen 0 und 2 Grad Celsius. In der Poiana Brasov (Schhulerau), liegen die durchschnittlichen Jahrestemperaturen zwischen 4 und 6 Grad Celsius, und in der Kreisstadt Brasov (Kronstadt), zwischen 6 und 8 Grad Celsius. In der Poiana Brasov (Schulerau), sind die kältesten Monate des Jahres, der Januar und Februar, mit Durchschnittstemperaturen gelegen zwischen -5 und -8 Grad Celsius.

Manchmal entstehen thermische Umkehrungen. So kommt es dass es unten, in Brasov (Kronstadt) , kälter ist als in der Poiana (Schulerau), und der Nebel welcher sich am Grunde der Landsenke aufhält oben im Erholungsort nicht anzutreffen ist. Die höchsten Temperaturen in der Poiana Brasov werden im Monat Juli aufgezeichnet, monatliche Durchschnittwerte gelegen zwischen 8 und 14 Grad, und am Fuße des Massivs, in Brasov (Kronstadt), von ungefähr 18 Grad Celsius.

z6Tierwelt

Sie wird vertreten von Exemplaren wie beispielsweise: dem Braunbären, Karpatenhirsch, Wildschwein, Rehe, Wölfe, Luchs, Krähe, Mäusehabicht, Haselhuhn, Auerhahn usw.

In den Gewässern welche das Gebirge durchfließen treffen wir an: die einheimische Forelle, den Wassermolch, den Frosch, die Karpatenechse.

z7Geologie

In dem Postavarul Gebirge herrschen die Jurakalksteine und Triaskalksteine vor, die Kreidekonglomerate, assoziiert mit Sandsteinen und Tonmergel, verbunden in einer komplizierten Struktur. Das Karstgestein ist gut vertreten, sowohl in Oberflächenformen, als auch in Tiefenformen. In dem Kalkgestein im westlichen und nord-westlichen Teil des Poiana Brasov Gebirge, bildeten sich Klammen (die Rosenauer Klamm, die Solomonfelsen) und Höhlen.

Die Höhlen haben geringe Größen und weisen keine außergewöhnliche konkreten Formen auf. Sie sind nicht sehr bekannt: die Höhle von den Solomonfelsen, die Höhle aus Ocker, die Höhle aus Cernedeal. Bekannter ist die Höhle aus Valea Fundata oder die Höhle aus der Valea Cetatii.

z8Reservationen

  • Die Reservation und Naturpark Tampa (Zinne) – mit einer Fläche von 188,2 Ha – ist interessant wegen den Pflanzen welche da anzutreffen sind
  • Die Reservation Stejerisul Mare – bekannt unter dem Namen Coltii Corbului Mare – beherbergt 20 Ha Buchenwald und eine Gruppe von Kalkfelsen mit kalkfreundlicher Vegetation
  • Die Landschaftsreservation Postavarul (1025 Ha) – welche seltene Pflanzen und Tiere beherbergt, welche zu Naturmonumenten erklärt wurden
  • Die floristische Reservation Poiana Secuilor

Der Boden unterscheidet sich je nach Höhen, folgendermaßen: braun (gute Waldböden, welche in Laubwäldern anzutreffen sind), braune Bleicherde (gelegen unter 1000 m), braun Säure (zwischen 1000 – 1400 m) und Podzol, typischer Nadelwaldboden (über 1400 m). Auf den Kalksteinabhängen gibt es überwiegend Rendzina mit Profilgestein und sogar an der Oberfläche. Auf den Platteaus und den geraden Bergrücken, trifft man Böden an mit geringer Durchlässigkeit, auf denen das Wasser lange Pfützen bildet.

z9Wanderwege

Brasov – Pietrele lui Solomon – Stejaris – Zimbru – Poiana Brasov (Drumul vechi)
DAUER: 1 ½ – 2 Stunden, beim Anstieg; 1 Stunde in umgekehrte Richtung. Leicht im Sommer, mäßig im Winter.

Brasov – Bufetul Piatra – Poiana Nisipului – La Cariera – Poiana Dresde – Poiana Doamnei – Poiana Cristianul Mare – Poiana Trei Fetite – Spinarea Calului – Cabana Poiana Secuilor – Cabana Trei Brazi – Predeal – DN73A
DAUER: 4 – 4 ½ Stunden; 3 Stunden in umgekehrte Richtung. Mäßig im Sommer, schwierig im Winter.

Brasov – Poarta Schei – Saua Tampei – Poiana Stechil – Muntele Crucuru Mare – Poiana Ruia – Cabana Postavaru – Cabana Cristianu Mare – Varful Postavaru – Drumul Serpilor – Valea Draga – Timisul de Jos
DAUER: 5 Stunden; 3 ½ Stunden in umgekehrte Richtung. Mäßig im Sommer, schwierig im Winter.

Brasov – magazinul Star (sub Tampa) – serpentine – Varful Tampa
DAUER: 1 ½ Stunden. Leicht im Sommer, leicht im Winter.

Brasov – Cartier Temelia – Valea Cetatii – Valea cu Apa – Hotel Poiana Ursului

Brasov – Valea Cetatii – Varful Kermen – Muntele Crucuru Mare

Poiana Brasov – Restaurant Capra Neagra – Izvorul din Pietris – Cabana Postavaru – Poiana Cristanul Mare – Varful Postavaru
DAUER: 3 Stunden. Mäßiger Weg.

Poiana Brasov – Patinoar – Prapastia Lupului – Poiana Cristianul Mare – Cabana Postavaru
Marcaj cu cruce albastra pana la Poiana Cristianul Mare, in continuare cu cruce rosie.
DAUER: 2 Stunden. Mäßiger Weg.

Poiana Brasov – Patinoar – Prapastia Lupului – Poiana Popii – Groapa de Aur – Valea Poienii – Cabana Cheia Rasnoavei
DAUER: 3 ½ Stunden; 4 Stunden in umgekehrte Richtung.

Timisul de Sus – Valea Calului – Valea Cheii – Cabana Cheia Rasnoavei
DAUER: 3 Stunden. Mäßiger Weg in jeder Jahreszeit.

Cabana Dambul Morii – Valea Larga Mare – Cartierul Noua – Brasov
DAUER: 1 ½ Stunden. Lichter Weg.

Comuna Cristian – Poiana Brasov – Poiana Cristianul
DAUER: 2 ½ Stunden. Leichter Weg in jeder Jahreszeit.

Orasul Rasnov – Hotel Cetatea – Valea Cetatii – Valea Poienii – Poiana Brasov – patinoar
DAUER: 3 Stunden. Leichter Weg in jeder Jahreszeit.

Orasul Rasnov – Valea Popii – Poiana Sub Padinu – Pestera Rasnoavei – Poaiana Cristianul – Valea Sticlariei – Stejaris – Pietrele lui Solomon – Brasov ; Drumul lui Gunesch
DAUER: 4 Stunden. Zugänglicher Weg in jeder Jahreszeit.

Orasul Rasnov – Hotel Cetatea – Poiana Sub Padinu – Pestera Rasnoavei
Markierung mit blauem Kreuz bis zur Poiana Cristianul Mare, und weiter mit rotem Kreuz.
DAUER: 1 ½ Stunden. Lichter Weg.

Cabana Cheia Rasnoavei – Cheisoara – Rapa dracului – Poiana Brasov – Patinoar
DAUER: 2 ½ Stunden; 3 ½ Stunden in umgekehrte Richtung. Im Sommer, bei Hochwasser, schwierig im Bereich der Klamm, schwierig im Winter.

Pestera Rasnoavei – Bisericuta Paganilor
DAUER: ½ Stunden. Leichter Weg in jeder Jahreszeit.